„Sonst werden wir Belarus“Vor der Wahl: Ungarns Russland-Kurs spaltet das Land 18.03.2026

Die Parlamentswahl in Ungarn am 12. April wird von Teilen der Opposition als entscheidend für die zukünftige Ausrichtung des Landes angesehen, da Ministerpräsident Viktor Orbán vorgeworfen wird, Ungarn politisch und wirtschaftlich zu eng an Russland gebunden zu haben, was zu Spannungen mit der EU führt. Kritiker sehen in der Wahl die letzte Chance, diese Entwicklung zu stoppen, und warnen vor einer Entwicklung wie in Belarus. Während Orbán bei einer regierungsnahen Kundgebung sprach und die ukrainische Führung kritisierte, demonstrierten Anhänger der Oppositionspartei Tisza. Ein zentraler Streitpunkt ist die fortgesetzte enge energiepolitische Verflechtung Ungarns mit Russland, das weiterhin einen Großteil des ungarischen Erdgas- und Ölbedarfs deckt, während andere EU-Staaten ihre Abhängigkeit reduziert haben.














