Besserer Jugendschutz nötig: Unions-Politiker befürworten Social-Media-Verbot für Kinder 06.02.2026

Führende Politiker der Unionsparteien fordern einen besseren Jugendschutz im Internet und befürworten Altersbeschränkungen oder sogar ein Verbot von Social-Media-Nutzung für Kinder und Jugendliche. Sie sehen einen unhaltbaren Widerspruch darin, dass Minderjährige keinen Zugang zu Gaststätten haben, aber auf ihren Handys ungehindert Gewalt, Pornografie und Extremismus ausgesetzt sind. Anja Weisgerber (CSU) schlägt altersgerechte Zugänge vor, während Klaus Holetschek (CSU) einen konsequenten Jugendschutz im Netz wie auf der Straße fordert. Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) spricht von exzessivem Konsum als Krankheit und erwägt eine Ausweitung des Handyverbots an Schulen bis zur 8. Klasse. Roderich Kiesewetter (CDU) unterstützt Einschränkungen oder Verbote für unter 16-Jährige aufgrund von Gefahren wie Sucht und Cybermobbing. Charlotte Beermann (RCDS) betont die Notwendigkeit, Kinder vor extremistischen Inhalten zu schützen, auch wenn soziale Medien wichtige Kommunikationsmittel sind.














