Eine aktuelle Umfrage der Beratungsgesellschaft KPMG unter mehr als 2.000 Führungskräften aus 20 Ländern verdeutlicht die wachsende Herausforderung bei der Kontrolle von KI-Kosten. Während 79 Prozent der Unternehmen KI als Priorität für neue Investitionen sehen, fehlt vielen die nötige Transparenz: Rund ein Drittel der Führungskräfte durchschaut die komplexen Token-Kostenstrukturen nicht, und 42 Prozent haben nur einen teilweisen Überblick über die Gesamtausgaben. Unternehmen, die gezielte Monitoring-Maßnahmen wie Dashboards oder Kostenprüfungen implementieren, erzielen mit 15 Prozent einen deutlich höheren ROI als Firmen ohne diese Kontrollen. Aufgrund der Kostenunsicherheit haben bereits 49 Prozent der Befragten Projekte verlangsamt oder verkleinert. Um Kosten zu senken, setzen Firmen verstärkt auf günstigere, quelloffene Modelle oder strikte Token-Budgets, um die wirtschaftliche Effizienz der Technologie sicherzustellen.