Unruhen in Kolumbien: Präsident Petro entgeht offenbar knapp einem Attentat 11.02.2026

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat am Dienstag erklärt, er sei knapp einem Attentat entgangen, nur wenige Monate vor den Präsidentschaftswahlen. Petro berichtete von konkreten Vorfällen, darunter die Notwendigkeit, stundenlang über dem offenen Meer zu kreisen, da sein Hubschrauber wegen Sicherheitsbedenken nicht wie geplant in Córdoba landen konnte, und die Absetzung eines Polizeigenerals, der angeblich versuchte, ihm psychoaktive Substanzen zu verabreichen. Diese Enthüllungen erfolgen nach dem vorübergehenden Verschwinden der ihm politisch nahestehenden indigenen Senatorin Aida Quilcué im Cauca, einer Region mit starker Präsenz illegaler bewaffneter Gruppen. Petro, der seit 2022 im Amt ist, behauptet seit Monaten, dass bewaffnete Netzwerke mit Verbindungen zum Drogenhandel Anschläge auf ihn planen, was die Besorgnis über eine Eskalation der Gewalt in dem südamerikanischen Land verstärkt.














