Unruhen in Nordirland: Wie der Hass im Netz die Gewalt in Belfast befeuerte 11.06.2026

Nach einer Messerattacke durch einen sudanesischen Flüchtling kam es in Belfast zu schweren Ausschreitungen, die sich hauptsächlich auf protestantisch-unionistisch geprägte Viertel konzentrierten und an die Segregation im Nordirlandkonflikt erinnerten. 27 Menschen verloren ihr Obdach, nachdem junge Vermummte Häuser in Brand setzten, und die Polizei zählte zwölf verletzte Beamte sowie 16 Festnahmen. Der nordirische Polizeipräsident Jon Boutcher hatte bereits vor den Unruhen vor "schweren größeren Unruhen" und dem Einfluss "extremer und hasserfüllter Desinformation in den sozialen Medien" gewarnt. Rechtsextreme Persönlichkeiten wie Tommy Robinson und Rupert Lowe schürten online Hass und mobilisierten zu Protesten, was die britische Regierung zu schärferen Maßnahmen gegen Hassrede im Netz veranlasste.














