„Unser Ziel ist, das Herz genau dann zu schützen, wenn es am verletzlichsten ist“ 13.03.2026

Ein internationales Forschungsteam von der Columbia University, der University of Oxford und der Texas A&M University hat eine neuartige Therapie entwickelt, die das Herz nach einem Infarkt schützen und Folgeschäden begrenzen soll. Die Methode, veröffentlicht im Fachjournal „Science“, nutzt selbstamplifizierende RNA (saRNA), um Körperzellen vorübergehend zur Produktion des Hormons atriales natriuretisches Peptid (ANP) anzuregen. ANP senkt den Blutdruck und fördert den Stoffwechsel, und seine körpereigene Produktion reicht nach einem Infarkt oft nicht aus. Eine einzige Injektion verbesserte in Tierexperimenten mit Mäusen und Schweinen die Herzfunktion, verringerte Schäden und Narbenbildung und hielt die erhöhte Hormonproduktion für mindestens vier Wochen aufrecht. Ziel ist es, das Herz in seiner verletzlichsten Phase zu stärken und die Regeneration zu unterstützen, wobei weitere Studien am Menschen notwendig sind.














