In Unteriberg SZ sagten 90 Prozent Ja zur 10 Millionen-InitiativeWo gibts denn hier Dichtestress?! 15.06.2026

In Unteriberg SZ stimmten 90,54 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung mit einer Beteiligung von 78 Prozent für die 10-Millionen-Initiative, welche schweizweit deutlich scheiterte. Gemeindepräsident Ruedi Keller begründete das Ja-Votum mit der Sorge vor unkontrolliertem Bevölkerungswachstum und den daraus resultierenden Problemen wie steigenden Mieten, die Zuzügler anziehen, sowie Verkehrsproblemen an Wochenenden. Unteriberg, bekannt als konservativste Gemeinde der Schweiz mit dominanter SVP-Wählerschaft, hat eine geringe Bevölkerungsdichte (53 Einwohner/km²) und einen niedrigen Ausländeranteil von 11 Prozent, was im starken Kontrast zu Grossstädten wie Bern steht, wo die Initiative auf breite Ablehnung stiess.

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