Unterirdische Lagerstätte : UN-Behörde vermutet fast die Hälfte des iranischen Urans in Isfahan 09.03.2026

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) vermutet, dass der Iran fast die Hälfte seines auf bis zu 60 Prozent angereicherten Urans in einer unterirdischen Anlage in Isfahan lagert. IAEA-Chef Rafael Grossi gab an, dass sich in diesem Tunnelkomplex, der bei Angriffen im Juni offenbar unbeschädigt blieb, "etwas mehr als 200 Kilogramm" des Materials befinden. Zum Zeitpunkt der Angriffe besaß der Iran insgesamt über 440,9 Kilogramm hochangereichertes Uran, was theoretisch für zehn Atomwaffen ausreichen würde. Beobachter gehen davon aus, dass das Material noch in Isfahan ist, da keine Anzeichen für eine Verlegung auf Satellitenbildern entdeckt wurden. Teheran hat der IAEA seit den Angriffen keine Informationen über den Verbleib des Urans übermittelt und Inspektoren den Zugang verweigert.














