Elena Nierlich, Betreiberin der Olé-Olé-Bar, initiiert eine Unterschriftensammlung, um die Zürcher Langstrasse als Unesco-Weltkulturerbe vorschlagen zu lassen. Sie beschreibt die Langstrasse als kulturellen Schmelztiegel und Hotspot des Schweizer Nachtlebens, der für eine andere Schweiz abseits von Klischees steht. Die Petition, die bereits von bekannten Persönlichkeiten wie Martin Suter und Lara Stoll unterstützt wird, wird neben Nierlichs Bar auch in zwölf weiteren lokalen Betrieben gesammelt. Die Stadt Zürich müsste die Langstrasse schliesslich als offizielle Kandidatin nominieren, um ein mehrjähriges Prüfverfahren durch die Unesco einzuleiten. Ähnliche Pläne für das Hamburger Viertel St. Pauli wurden wegen Bedenken vor Übertourismus aufgegeben.