Unwetter-Chaos in Italien: Urlauber unter Schnee eingeschlossen, Brücke eingestürzt, Mann vermisst 03.04.2026

Das Sturmtief „Erminio“ hat seit Wochenbeginn schwere Unwetter über Süditalien gebracht, mit langanhaltendem Starkregen, der zu zahlreichen Erdrutschen, übergetretenen Flüssen und überfluteten Gebieten in den Regionen Basilikata, Umbrien, Molise, Apulien und den Abruzzen führte. Die Feuerwehr absolvierte seit dem 31. März über 800 Einsätze. Ein besonders verheerender Vorfall war der Einsturz einer Brücke über den Fluss Trigno an der Staatsstraße 16 Adriatica, wodurch die Verbindung zwischen Molise und den Abruzzen unterbrochen wurde und ein 53-jähriger Mann vermisst wird. In den Abruzzen waren dreizehn Urlauber im Hotel Passo Lanciano durch Schneemassen eingeschlossen, konnten aber von der Armee gerettet werden. Der Zyklon, der sich über dem Ionischen Meer positionierte, verstärkte sich durch den Kontrast zwischen kalter Höhenluft und mildem Mittelmeerwasser und sorgte für anhaltende Niederschläge. Für das Osterwochenende werden Wetterberuhigungen erwartet.















