Unwetter in Mosambik und Südafrika Mehr als 100 Tote, Hunderttausende evakuiert 18.01.2026

Die Unwetterkatastrophe im südlichen Afrika hat verheerende Ausmaße angenommen, wobei Mosambik und Südafrika am stärksten betroffen sind. In Mosambik sind über eine halbe Million Menschen von Überschwemmungen betroffen, mindestens 110 kamen ums Leben, und Zehntausende leben in Notunterkünften. Tausende Gebäude, darunter Gesundheitseinrichtungen, wurden zerstört, und große Ackerflächen sowie 27.000 Nutztiere sind verloren gegangen. Die Infrastruktur, einschließlich wichtiger Straßenverbindungen zur Hauptstadt Maputo, ist schwer beschädigt, was Hilfsmaßnahmen behindert. In Südafrika stieg die Zahl der Todesopfer auf 38, und die Regierung rief den nationalen Notstand aus, um Hilfsmaßnahmen zu koordinieren und die Bevölkerung sowie ihre Lebensgrundlagen zu schützen. Meteorologen führen die extremen Niederschläge auf die Erderwärmung und das Wetterphänomen La Niña zurück, was die Sorge vor weiteren Regenfällen und anhaltend angespannter Lage in der Region verstärkt.













