Update „Tabubruch begangen“: Europaparlament votiert mit AfD-Stimmen für Abschiebezentren außerhalb der EU 26.03.2026

Das Europaparlament hat mit Stimmen von CDU, CSU und AfD eine Verschärfung des EU-Asylrechts beschlossen, die die Abschiebung von Asylsuchenden in sogenannte „Return Hubs“ außerhalb der EU vorsieht. Dieser Beschluss, der die rechtlichen Voraussetzungen für Verhandlungen mit Mitgliedstaaten schafft, wurde von 389 Abgeordneten angenommen, während 206 dagegen stimmten. Kritiker, darunter die Grünen und die SPD, bezeichnen die Zusammenarbeit mit der AfD als „Tabubruch“ und warnen vor Risiken für Kinder auf der Flucht sowie vor einer Abhängigkeit von einer als rechtsextrem eingestuften Partei. Die EVP-Fraktion, angeführt von Manfred Weber, distanzierte sich von den Absprachen mit der AfD, obwohl deren Forderungen teilweise übernommen wurden. Das neue Gesetz soll auch klarere Rückführungsregeln und Anreize für freiwillige Rückkehr beinhalten, mit möglichen Haftstrafen von bis zu 24 Monaten für Verweigerer.













