„Urlaubseuro“: In vielen Ländern kriegt man mehr fürs Geld 18.06.2026

Die Auswertung „Urlaubseuro“ der Bank Austria vergleicht die Kaufkraft von 100 Euro in beliebten Urlaubsländern im Verhältnis zu Österreich. Es zeigt sich, dass Urlauber in Portugal ein Drittel mehr, in Spanien, Ungarn und der Türkei ein Viertel mehr für ihr Geld erhalten als in Österreich. Deutlich höhere Kaufkraft besteht in Bulgarien (70 Prozent mehr) und Rumänien sowie Tschechien (40 Prozent mehr). In Griechenland, Slowenien, Zypern, Polen und der Slowakei sind es 20 Prozent mehr. Länder wie Kroatien und Italien bieten geringfügig mehr, während Frankreich, Kanada, Deutschland und das Vereinigte Königreich preislich ähnlich wie Österreich liegen. Die Schweiz bleibt mit einem Gegenwert von nur 69 Euro pro 100 Euro eine der teuersten Destinationen. Trotz der Inflation in Österreich und höherer Raten in Ländern wie der Türkei, spielen Wechselkurse und niedrigere Lohnniveaus eine Rolle für die Attraktivität. In den USA ist der Urlaubseuro weniger wert, während er in Asien, insbesondere Japan, preislich mit Österreich gleichauf liegt. Insgesamt ist der Urlaubseuro im Ausland im Schnitt zehn Prozent mehr wert als zu Hause, aber zwei Prozent weniger als im Vorjahr.














