Ursache sind vor allem harte Wetterbedingungen: Zahl der irregulären Grenzübertritte in die EU sinkt stark 12.03.2026

Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex meldet für die ersten beiden Monate des Jahres 2024 einen deutlichen Rückgang von 52 Prozent bei den irregulären Grenzübertritten in die Europäische Union im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, mit insgesamt knapp 12.000 registrierten Versuchen. Als Hauptgrund für diese Abnahme werden die harten, saisonal bedingten Wetterbedingungen auf den wichtigsten Seerouten genannt. Besonders stark war der Rückgang auf der westafrikanischen Route zu den Kanarischen Inseln (minus 83 Prozent), während die zentralen und östlichen Mittelmeerrouten jeweils um die Hälfte weniger Übertritte verzeichneten. Die Route über das zentrale Mittelmeer bleibt mit 30 Prozent der Gesamtzahl die meistgenutzte, mit einem leichten Zuwachs auf der Route nach Spanien. Frontex warnt jedoch vor einer möglichen Zunahme der Fluchtbewegungen aufgrund der Eskalation der Lage im Nahen Osten.














