US-Auslandssender: Beschäftigte von Voice of America erheben Zensurvorwürfe 24.03.2026

Mehrere Beschäftigte des US-Auslandssenders Voice of America (VOA) sowie die Medienverbände PEN America und „Reporter ohne Grenzen“ haben die übergeordnete US Agency for Global Media (USAGM) am Montag in Washington verklagt. Die Kläger werfen der Behörde vor, unter dem Einfluss von Regierungsvertretern der Trump-Administration zu stehen, die Druck ausübten, parteiische Ansichten als Nachrichten zu verbreiten und bestimmte Informationen zu unterdrücken. Konkret werden Zensurvorwürfe bezüglich der Berichterstattung aus dem Iran erhoben, wo Informationen über die Opposition angeblich unterdrückt wurden. Auch die China-Berichterstattung sei manipuliert worden, indem Mitteilungen des Weißen Hauses Wort für Wort übernommen wurden. Der Streit um den Sender, der seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit im Januar 2025 eskaliert, beinhaltet auch Sparmaßnahmen und die Freistellung von Mitarbeitern, gegen die ein Bundesrichter im März die Wiedereinstellung von rund 1.000 Mitarbeitern angeordnet hat, gegen die die Regierung jedoch Berufung eingelegt hat.













