Die US-Führung unter Präsident Donald Trump bereitet einen möglichen Besuch des belarussischen Staatschefs Alexander Lukaschenko vor, wie Sondergesandter John Coale mitteilte. Bei Gesprächen in Minsk wurden bilaterale Beziehungen sowie die Kriege im Iran und in der Ukraine erörtert. Dies stellt einen potenziellen Durchbruch für Lukaschenko dar, der seit 1994 regiert und nach Jahren der Isolation seine Beziehungen zu den USA und Europa verbessern möchte. Im Gegenzug für die Annäherung und die Aufhebung von US-Sanktionen gegen belarussische Finanzinstitute und Unternehmen ließ Lukaschenko 250 Häftlinge frei, darunter die Journalistin Jekaterina Andrejewa und die Menschenrechtsaktivisten Valentin Stefanowitsch, Anastasija Loika und Marfa Rabkowa. Trotz dieser Freilassungen gibt es in Belarus weiterhin bis zu 1400 politische Häftlinge.