US-Gericht: Stopp von Einwanderungsanträgen rechtswidrig 05.06.2026

Ein Bundesbezirksgericht in den USA hat die von der US-Einwanderungsbehörde USCIS verhängte Aussetzung der Bearbeitung von Einwanderungsanträgen für rechtswidrig erklärt. Richter John J. McConnell urteilte, dass der unbefristete und pauschale Stopp von Entscheidungen über Green Cards, Arbeitserlaubnisse und Einbürgerungen für Antragsteller aus 39 Ländern sowie die Aussetzung aller Asylentscheidungen nicht mit dem Gesetz vereinbar sei. Die Maßnahmen, die das Leben von Einwanderern "in eine ungewisse rechtliche Schwebe" versetzt hätten, seien nicht auf individuelles Fehlverhalten, sondern allein auf das Geburtsland zurückzuführen, obwohl die Antragsteller alle Regeln und Gebühren eingehalten hätten. Die Aussetzung erfolgte Ende November nach einem Vorfall, bei dem ein Afghane mutmaßlich auf zwei Nationalgardisten schoss, von denen eine starb.














