Das US-Bundesbezirksgericht für Nordkalifornien hat die Klage von xAI, einer Abteilung von SpaceX, gegen OpenAI wegen der Verletzung von Geschäftsgeheimnissen endgültig zurückgewiesen. Die im September 2025 eingereichte Klage bezog sich auf die Abwerbung des KI-Experten Xuechen Li, der mutmaßlich sensible Informationen von xAI zu OpenAI mitgenommen haben soll. Das Gericht urteilte, dass die Vorwürfe unzureichend seien, da Routinefragen im Bewerbungsprozess keine Anstiftung zum Verrat von Geheimnissen darstellten. Zudem wurde argumentiert, dass Vermerke wie „confidential material“ in Präsentationen nicht automatisch beweisen, dass OpenAI Kenntnis von illegal erworbenen Geschäftsgeheimnissen hatte. Ein Antrag von SpaceX, die Klage in sechs Monaten erneut einzureichen, wurde ebenfalls abgelehnt, da Beweise bereits vor der Klageerhebung hätten vorgelegt werden müssen. Das Verfahren unter dem Aktenzeichen 3:25-cv-08133 wurde damit eingestellt.