Urheberrechtsstreit um KI-generierte Kunst: US Supreme Court winkt abvor 3 Stundenheise online 03.03.2026

Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Montag entschieden, dass von künstlicher Intelligenz (KI) geschaffene Kunstwerke keinen Urheberrechtsschutz genießen können, da ihnen ein menschlicher Schöpfer fehlt. Der Informatiker Stephen Thaler, Gründer von Imagination Engines Inc. im US-Bundesstaat Missouri, hatte versucht, das Urheberrecht für das von seiner Dabus-Technologie erstellte Bild „A Recent Entrance to Paradise“ zu erhalten. Das US-Urheberrechtsamt lehnte den Antrag im August 2019 ab, eine Entscheidung, die von verschiedenen Instanzen, einschließlich eines Bundesrichters in Washington im Jahr 2023 und des US-Berufungsgerichts für den Bezirk Columbia im vergangenen Jahr, bestätigt wurde. Thalers Anwälte äußerten Enttäuschung und befürchten, dass diese Entscheidung die Entwicklung und Nutzung von KI in der Kreativwirtschaft negativ beeinflussen wird. Dies ist nicht das erste Mal, dass Thaler mit seinem Dabus-System vor dem Obersten Gericht scheitert; bereits vor drei Jahren wurde ein Antrag bezüglich Patenten für KI-generierte Erfindungen abgelehnt.














