USA und Südamerika: Erfolge und Grenzen von Trumps "Donroe-Doktrin" 08.02.2026

US-Präsident Donald Trump hat mit einer aggressiven Außenpolitik, die an die historische Monroe-Doktrin erinnert, versucht, die Dominanz der USA in Lateinamerika zu festigen. Diese "Donroe-Doktrin" beinhaltet militärischen Druck, Strafzölle und die Unterstützung ideologisch ähnlicher rechter Regierungen, wie die von Argentiniens Präsident Javier Milei. Trumps Ziele sind die Eindämmung irregulärer Migration, des Drogenhandels und die Verdrängung Chinas als wichtigsten Handelspartner Südamerikas. Während die USA in einigen Fällen, wie bei der Annullierung von Hafenverträgen in Panama und der Verhängung von Zöllen auf chinesische Importe in Mexiko, Erfolge verzeichnen, stößt diese Politik in Südamerika auf Grenzen. Länder wie Brasilien und Argentinien setzen weiterhin auf Handel mit China, da Investitionen und wachsende Märkte für sie wichtiger sind als ideologische Nähe oder US-Druck.













