USA warnen Nato-Partner: Truppenpräsenz kommt auf Prüfstand 18.06.2026

Die USA drohen Nato-Partnern, die ihre Verteidigungsausgaben nicht erhöhen, mit einer Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa. Verteidigungsminister Pete Hegseth kritisierte, dass einige der reichsten Nato-Staaten von der Sicherheit profitierten, ohne ihren fairen Anteil zu leisten, und kündigte an, dass die US-Beitragszahlungen zukünftig von der Erfüllung der Verteidigungsausgabenziele abhängen würden. Ziel sei eine "Nato 3.0", bei der Europa mehr Verantwortung für die eigene Verteidigung übernimmt. Kurz vor dem nächsten Nato-Gipfel in Ankara, der in drei Wochen beginnt, werden die Fortschritte bei der Erreichung der Ausgabenziele bewertet. Nato-Generalsekretär Mark Rutte bestätigte, dass die USA ihre militärischen Fähigkeiten unter Nato-Kommando reduzieren, was umgehend in Kraft tritt. Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius bezeichnete die Forderung nach mehr europäischer Verantwortung als nachvollziehbar und betonte die Notwendigkeit einer klaren Roadmap.















