Energiewende: Wo Fernwärme ist, keine Wärmepumpen-Förderung – der drastische Vorschlag der Versorger 07.02.2026

Energieversorger und Kommunen investieren Milliarden in den Ausbau von Fernwärmenetzen, sehen sich jedoch mit der Sorge konfrontiert, dass Hausbesitzer stattdessen Wärmepumpen installieren, bevor die Netze fertiggestellt sind. Dies könnte dazu führen, dass die Versorger auf ihren Kosten sitzen bleiben. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) schlägt daher vor, die staatliche Förderung für Wärmepumpen in Gebieten, in denen der Ausbau von Fernwärmenetzen beschlossen wurde, einzustellen. Diese Forderung, die auch von anderen Verbänden wie dem GdW und dem HDB unterstützt wird, zielt darauf ab, eine "Doppelförderung" zu vermeiden und die Attraktivität von leitungsgebundenen Netzen gegenüber dezentralen Einzelheizlösungen zu stärken. Städte mit über 100.000 Einwohnern müssen bis Ende Juni 2024 Pläne für neue Fernwärmenetze vorlegen, wobei die Ausbaukosten bis 2030 auf über 43 Milliarden Euro geschätzt werden.















