Vandalismus bei der Bahn Waggon besprüht, Bahnhof gesperrt - und nun? 01.03.2026

Sachbeschädigungen im Bahnverkehr, insbesondere durch Graffiti, haben im vergangenen Jahr zugenommen, was die Deutsche Bahn jährlich 12 Millionen Euro kostet. Ein Beispiel ist der S-Bahnhof Wedding in Berlin, der Anfang 2026 nach einem Brand, vermutlich durch Pyrotechnik, für Wochen gesperrt war und dessen Reparatur rund 300.000 Euro kostete. Berlin verzeichnet bundesweit die meisten Graffiti-Delikte an Zügen und Bahnhöfen, mit 1.983 Fällen zwischen Januar und Oktober 2025. Zur Bekämpfung dieser Taten wurde ein gemeinsames Fachkommissariat von Landeskriminalamt und Bundespolizei eingerichtet. Die Täter, meist männlich und zwischen 21 und 45 Jahren alt, suchen Aufmerksamkeit und Anerkennung, oft durch Präsentation in sozialen Medien. Die Bahn betont die negativen Auswirkungen auf Fahrgäste und die hohen Reinigungskosten, die sich für einzelne Waggons auf etwa 5.000 Euro belaufen können.














