Venezolaner verärgert über Versagen der Regierung, Rodriguez weist Kritik zurück 03.07.2026

Acht Tage nach den schweren Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 in Venezuela steigt die Wut in der Bevölkerung. Die offizielle Zahl der Todesopfer ist auf 2595 gestiegen, mehr als 11.000 Menschen wurden verletzt. Die venezolanische Regierung führt keine Zahlen über Vermisste, aber die UN schätzt, dass noch 50.000 Menschen vermisst werden. Satellitenbilder der NASA zeigen, dass mehr als 50.000 Gebäude zerstört oder beschädigt wurden, darunter 38 Krankenhäuser. Insbesondere der Bundesstaat La Guaira ist schwer getroffen. Anwohner beklagen, dass die Regierung keine ernsthaften Such- und Rettungsaktionen durchführt; viele mussten nach 48 Stunden noch mit bloßen Händen nach Angehörigen graben. Gerichtsmediziner Joel Mirabal warnt vor Massengräbern aufgrund der enormen Trümpermassen.














