Verteidigungsministerium: Bundeswehroffizier wegen Verrats von Rüstungsplänen suspendiert 26.03.2026

Ein Fregattenkapitän des Bundesverteidigungsministeriums wurde suspendiert, nachdem er beschuldigt wird, sensible Informationen über geplante Rüstungsprojekte an eine Rüstungslobbyistin weitergegeben zu haben. Auslöser war die Veröffentlichung einer Liste mit über 150 geplanten Waffen- und Ausrüstungskäufen der Bundeswehr bis Ende 2026 durch das Portal Politico im September 2025. Nach Bekanntwerden des geleakten Dokuments leitete das Ministerium sofort interne Ermittlungen ein und schaltete die Staatsanwaltschaft ein, die die Durchsuchung des privaten Handys und Computers des Offiziers erwirkte. Der Offizier hat seine Sicherheitsfreigabe verloren und könnte aus dem Dienst ausscheiden, während die straf- und disziplinarrechtlichen Untersuchungen andauern.














