Vertuschung nach Vergewaltigungsvorwürfen in Neukölln: Polizei prüft Ermittlungen gegen Mitarbeiter von Jugendamt und Jugendklub 13.03.2026

Nach mutmaßlichen Vergewaltigungsvorwürfen gegen eine 16-Jährige in Neukölln und einer darauf folgenden Vertuschung durch Mitarbeiter eines Jugendklubs und des Jugendamts, prüft die Berliner Polizei nun Ermittlungen gegen diese Personen. Die Vorwürfe, die bereits seit Spätsommer 2025 bekannt waren und eine Vergewaltigung im Januar 2026 umfassen, wurden von den zuständigen Stellen bewusst nicht der Polizei gemeldet, um eine Stigmatisierung der acht jugendlichen, arabischstämmigen Verdächtigen zu vermeiden. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) forderte Konsequenzen bei Bestätigung der Vertuschung aus "falsch verstandener kultureller Toleranz" und betonte, dass es keinen "kulturellen Rabatt für Straftäter" gebe. Erst externe Hilfe ermöglichte es dem Opfer, sich ihren Eltern zu offenbaren, woraufhin die Polizei am 23. Februar von Amts wegen Anzeige erstattete.













