Verwandtenaffäre in der AfD Weidel nennt Vetternwirtschafts-Vorwürfe "haltlos" 24.02.2026

AfD-Parteichefin Alice Weidel hat die Vorwürfe der Vetternwirtschaft und von Überkreuzbeschäftigungen innerhalb ihrer Partei entschieden zurückgewiesen und als haltlos und aufgebauscht bezeichnet. Sie und Co-Parteichef Tino Chrupalla erklärten sich bereit, an möglichen Gesetzesverschärfungen mitzuarbeiten, forderten jedoch "gleiche Regeln für alle". Die Kritik an der Beschäftigung von Familienangehörigen in Abgeordnetenbüros anderer AfD-Politiker war auch aus den eigenen Reihen gekommen, unter anderem vom Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt, gegen den ein Parteiausschlussverfahren läuft. Unionsfraktionschef Jens Spahn nannte die Affäre "unsäglich" und forderte Weidel auf, für Ordnung in ihrer Fraktion zu sorgen. Der Bundestag wird sich auf Antrag von Union und SPD noch in dieser Woche mit dem Thema befassen.













