Vetternwirtschaft in der AfD: Affäre erreicht Bundestag 12.02.2026

Eine Affäre um Vetternwirtschaft erschüttert die AfD zu Beginn eines wichtigen Wahljahres, da Spitzenpolitiker offenbar Familienangehörige von Parteifreunden auf Kosten der Steuerzahler in teils gut dotierten Positionen im Bundestag und in Landesparlamenten beschäftigen. Im Zentrum der Vorwürfe steht der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt und sein Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, dessen Vater angeblich über 90.000 Euro jährlich bezieht. Obwohl rechtlich zulässig, räumte AfD-Chef Tino Chrupalla ein "G'schmäckle" ein, während Mitglieder von einem "mafiösen System" sprechen. Die Praxis scheint weit verbreitet zu sein, möglicherweise sind bis zur Hälfte der 151 AfD-Bundestagsabgeordneten betroffen, darunter auch Chrupalla selbst und der Spitzenkandidat für Baden-Württemberg, Markus Frohnmaier. Die AfD-Fraktion gibt an, Personalprobleme zu haben, doch Zahlen deuten darauf hin, dass die AfD-Abgeordnete deutlich mehr Mitarbeiter beschäftigen als andere Fraktionen, sowohl im Bundestag als auch in Sachsen-Anhalt.














