Vetternwirtschaft in der AfD: Affäre weitet sich auf Bundestag aus 12.02.2026

Eine Affäre um Vetternwirtschaft erschüttert die AfD, da Spitzenpolitiker offenbar Familienangehörige von Parteifreunden auf Kosten der Steuerzahler in teils gut dotierten Positionen im Bundestag und in Landesparlamenten beschäftigen. Im Zentrum der Vorwürfe steht der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt und sein Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, dessen Vater angeblich über 90.000 Euro jährlich erhält. Obwohl rechtlich zulässig, wird die Praxis von Parteimitgliedern und -funktionären als "mafiöses System" kritisiert. AfD-Chef Tino Chrupalla räumte ein "G'schmäckle" ein, während die Fraktion versucht, die Vorwürfe mit Personalmangel zu erklären. Die AfD beschäftigt im Bundestag und in Sachsen-Anhalt überdurchschnittlich viele Mitarbeiter, was Fragen nach der Verteilung von Geldern an Unterstützer aufwirft.














