Vetternwirtschaft in Deutschland: Zwei Geldtöpfe, kaum Kontrolle 01.03.2026

Der Artikel beleuchtet die Anfälligkeit deutscher Parlamente für Vetternwirtschaft und Selbstbedienung, insbesondere im Hinblick auf die Personalbudgets von Abgeordneten. Es wird aufgezeigt, wie Steuergelder durch die Anstellung von Familienmitgliedern oder Parteifreunden systematisch umgeleitet werden können, wobei die AfD derzeit im Fokus der Kritik steht. Abgeordnete im Bundestag und in Landesparlamenten verfügen über erhebliche Mittel für Personal und Bürokosten, für die es oft nur unzureichende Kontrollmechanismen und Nachweispflichten gibt. Während Bayern strengere Regeln nach einem Skandal von 2013 eingeführt hat, bleiben in vielen anderen Parlamenten weitreichende Spielräume für fragwürdige Beschäftigungsverhältnisse bestehen, die das Vertrauen in die Demokratie gefährden.














