Das Konzept des Vibecoding verspricht, jeden zum Programmierer zu machen und so die Erstellung von maßgeschneiderten Apps und Programmen zu ermöglichen, was durch Tools der Künstlichen Intelligenz für etwa 20 Euro pro Monat zugänglich wäre. Eine aktuelle Entwicklung bei Anthropic wirft jedoch ein Schlaglicht auf die Fragilität dieses Geschäftsmodells für Endverbraucher. Anthropic hat Claude Code kurzzeitig aus seinem Pro-Tarif entfernt, was die Bereitschaft des Unternehmens zeigt, solche Tools für Endkunden einzuschränken. Dies ist auf die hohen Kosten und mangelnde Profitabilität der KI-Unternehmen zurückzuführen, die sich stärker auf zahlungskräftigere professionelle Nutzer konzentrieren. Ob Konkurrenten wie OpenAI und Google diesem Beispiel folgen oder ihre günstigen Tarife beibehalten, bleibt abzuwarten. Lokale KI-Modelle könnten langfristig eine Alternative darstellen, aber für den Moment verdeutlicht die Situation die unsichere Basis des KI-Geschäfts.