Vielversprechende Anti-Aging-Medikamente können Hirnschäden verursachen, warnen Wissenschaftler 03.06.2026

Eine vielversprechende experimentelle Anti-Aging-Medikamentenkombination, Dasatinib und Quercetin (D+Q), hat bei Mäusen zu erheblichen Schäden an der Myelinschicht geführt, die Nervenfasern umgibt, so eine neue Studie der University of Connecticut. Diese Schäden beeinträchtigen die Nervenkommunikation und spiegeln Effekte wider, die bei Multipler Sklerose und "Chemo-Brain" beobachtet werden. Die Autoren der Studie vermuten, dass die Medikamente die Energieversorgung von Oligodendrozyten beeinträchtigen könnten, die für die Aufrechterhaltung des Myelins entscheidend sind, und sie dadurch in einen weniger funktionsfähigen Zustand zurückversetzen. Während D+Q in verschiedenen klinischen Studien untersucht und von einigen auch "off-label" eingesetzt wird, werfen diese Ergebnisse ernsthafte Sicherheitsbedenken hinsichtlich seiner potenziellen weit verbreiteten menschlichen Anwendung auf und unterstreichen die Notwendigkeit einer sorgfältigen Überwachung der Gehirnzellen in laufenden Studien.















