Volksabstimmung in der Schweiz Keine drastische Kürzung der Rundfunkgebühren 08.03.2026

In der Schweiz ist eine Volksabstimmung zur drastischen Senkung der Rundfunkgebühren gescheitert, wobei rund 62 Prozent der Wähler den Vorschlag ablehnten. Kritiker hatten angestrebt, die jährliche Medienabgabe von 335 Franken auf 200 Franken zu reduzieren und Unternehmen von der Gebühr zu befreien, um Haushalte zu entlasten und privaten Anbietern mehr Raum zu verschaffen. Die SRG, die durch diese Abgabe finanziert wird und einen gesetzlichen Informationsauftrag in vier Landessprachen erfüllt, wird somit weiterhin mit dem aktuellen Beitrag unterstützt. Unabhängig von der Abstimmung hat die Schweizer Regierung bereits eine schrittweise Senkung auf 300 Franken bis 2029 beschlossen und plant, mehr Unternehmen von der Abgabe auszunehmen.

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