Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen muss sich in Frankreich wegen des Dieselskandals vor Gericht verantworten. Untersuchungsrichter ordneten einen Prozess wegen Betrugs vor dem Pariser Strafgericht an, wobei ein erster Planungstermin für den 18. Dezember angesetzt ist. Dies markiert den ersten bekannten Fall, in dem französische Untersuchungsrichter einen Prozess im Zusammenhang mit "Dieselgate" anordnen. Volkswagen steht im Verdacht, bei rund einer Million Dieselfahrzeugen zwischen 2009 und 2016 eine Software eingesetzt zu haben, die den Stickoxid-Ausstoß bei Kontrollen künstlich senkte, im realen Fahrbetrieb jedoch nicht.