Vom fremden Milliardär bis zum eigenen Ehemann: Hassen insgeheim alle Männer Frauen – zumindest ein bisschen? 08.03.2026

Der Artikel thematisiert die erschütternden Enthüllungen aus den Epstein-Files und dem Fall Pelicot, die eine tiefgreifende Veränderung in der Wahrnehmung von Männern durch Frauen bewirken. Die Autorin reflektiert über E-Mails, die die sexistische und abfällige Haltung von Männern gegenüber Frauen offenbaren, selbst von hochgebildeten Persönlichkeiten, die Jeffrey Epstein als "Genie" feierten und dessen Lebensstil bewunderten, obwohl seine Verbrechen bekannt waren. Die Veröffentlichung von Büchern von Opfern wie Virginia Giuffre und Caroline Darian sowie die Berichte über die Massenvergewaltigung in Mazan, bei der über 70 Männer bereit waren, eine bewusstlose Frau zu vergewaltigen, werfen die beunruhigende Frage auf, ob ein "Otto Normalbürger" zu solchen Taten bereit wäre, wenn die Gelegenheit gegeben ist. Die französische Philosophin Manon Garcia analysiert in ihrem Buch "Mit Männern leben" die "Banalität des Männlichen" und betont die Notwendigkeit, dass Männer sich mit den Tätern identifizieren, um das Problem der Vergewaltigung anzugehen, da dies ein soziales System betreffe, das nicht allein durch Strafen gelöst werden könne.














