Von Abfallmassen begraben: Mindestens vier Tote bei Erdrutsch auf riesiger indonesischer Müllkippe 09.03.2026

Mindestens vier Menschen kamen bei einem Erdrutsch auf Indonesiens größter Müllkippe in Bantargebang, 25 Kilometer außerhalb von Jakarta, ums Leben. Rettungskräfte suchten am Montag mit Baggern und Spürhunden nach mindestens fünf Vermissten, nachdem stundenlanger Starkregen am Sonntag zu dem Unglück geführt hatte. Fahrzeuge, Imbissstände und Menschen wurden von den Abfallmassen begraben. Die 110 Hektar große Deponie, auf der rund 55 Millionen Tonnen Abfall lagern, ist eine der größten der Welt und versorgt die 42 Millionen Einwohner Jakartas und umliegender Städte, die täglich schätzungsweise 14.000 Tonnen Müll produzieren. Umweltminister Hanif Faisol Nurofiq kritisierte das weitere Abladen von Müll trotz eines Verbots von 2008 und forderte die Stadtverwaltung von Jakarta auf, Verantwortung zu übernehmen. Indonesien plant, Mülldeponien schrittweise zu schließen und bis 2028 34 Müllverbrennungsanlagen zu bauen.













