Von Berlin ausPutin-Gegner Ilja Jaschin will Partei aus dem Exil gründen 19.03.2026

Der russische Oppositionspolitiker Ilja Jaschin, der im Rahmen eines Gefangenenaustausches nach Berlin abgeschoben wurde, plant die Gründung einer neuen Partei aus dem Exil. Die Gründungssitzung soll im Sommer öffentlich stattfinden. Jaschin, ein ehemaliger Vertrauter des verstorbenen Kremlkritikers Alexej Nawalny, begründet diesen Schritt mit der Notwendigkeit, Kriegsgegner und Oppositionelle zu mobilisieren, da reine Blogarbeit nicht ausreicht. Er kritisiert die derzeitige Opposition in Russland als Marionetten des Kremls und betont, dass Parteipolitik im Inland aufgrund staatlicher Repressionen nicht möglich sei. Ziel der im Ausland gegründeten Partei sei es, Einfluss auf die Politik in Russland zu nehmen, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Duma-Wahlen im Herbst. Jaschin war wegen seiner Kritik am Krieg gegen die Ukraine zu einer Haftstrafe verurteilt worden, bevor er 2024 abgeschoben wurde.














