Von der Leyen Abkehr von Atomkraft ein "strategischer Fehler" 10.03.2026

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete die Abkehr Europas von der Atomkraft als "strategischen Fehler" und kündigte auf einem Spitzentreffen in Frankreich 200 Millionen Euro aus dem Emissionshandel für private Investitionen in neue Atomtechnologien an. Sie bedauerte den Rückgang des Atomstromanteils von einem Drittel im Jahr 1990 auf heute knapp 15 Prozent und betonte die Bedeutung einer zuverlässigen, bezahlbaren und emissionsarmen Energiequelle. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron forderte eine bessere Finanzierung von Atomprojekten, einschließlich kleiner modularer Reaktoren (SMRs), und eine Gleichstellung von Atom- und erneuerbaren Energien. An dem Gipfel nahmen Vertreter von rund 40 Staaten teil, Deutschland war nicht vertreten, obwohl es sich im Mai 2025 der EU-Förderung für SMR-Forschung angenähert hatte, während Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland befürwortet und SMRs ablehnt.













