Vor allem ein Grund entscheidend: Fast zwei Drittel aller geplanten Abschiebungen gescheitert 07.03.2026

Die schwarz-rote Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber zu erhöhen, doch im vergangenen Jahr scheiterten 60 Prozent aller Versuche, wie die „Welt am Sonntag“ berichtet. Von insgesamt 55.642 geplanten Abschiebungen konnten nur 22.787 erfolgreich durchgeführt werden, während 32.855 Versuche bereits vor der Übergabe der Personen an den Flughäfen fehlschlugen. Der Hauptgrund für diese Rückschläge war, dass die Landespolizeien die abzuschiebenden Personen nicht antreffen konnten (21.341 Fälle). Als Lösungsansatz schlug Hessens Innenminister Roman Poseck die Handy-Ortung von nicht auffindbaren Ausreisepflichtigen vor, um Abschiebungen doch noch zu ermöglichen.

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