Vor dem eigentlichen Prozess: Venezuelas Ex-Präsident Maduro erscheint erneut in New York vor Gericht 25.03.2026

Der gestürzte venezolanische Präsident Nicolás Maduro erscheint am Donnerstag zum zweiten Mal vor einem Gericht in New York, wo ihm lebenslange Haft droht. Die USA werfen dem 63-Jährigen vor, den Staat zum Schutz und zur Förderung des Drogenhandels missbraucht zu haben, indem er sich mit Guerillagruppen und Drogenkartellen verbündet haben soll, um Kokain in die Vereinigten Staaten zu schmuggeln. Auch seine Ehefrau Cilia Flores steht vor Gericht; beide plädierten im Januar auf nicht schuldig. Bei der aktuellen Anhörung in Manhattan geht es primär um die Übernahme der Anwaltskosten durch die venezolanische Regierung, was aufgrund von US-Sanktionen eine Lizenz der US-Regierung erfordert, die bisher nicht erteilt wurde. Maduro, der seit März 2013 autokratisch regiert und am 3. Januar gestürzt wurde, befindet sich in Brooklyn in Untersuchungshaft und bezeichnet sich als „Kriegsgefangener“. Der eigentliche Prozess wird frühestens im kommenden Jahr erwartet.













