In Stuttgart hat ein brisanter Prozess gegen drei junge Männer aus der Ukraine begonnen, die beschuldigt werden, im Auftrag eines russischen Geheimdienstes Sabotageakte gegen den Güterverkehr in Deutschland geplant zu haben. Die Männer im Alter von 22, 25 und 30 Jahren wurden im Mai 2025 in Köln, Konstanz und im Schweizer Kanton Thurgau festgenommen. Laut Bundesanwaltschaft sollen sie zunächst Testsendungen mit GPS-Trackern verschickt haben, um Versandrouten auszuspionieren, bevor sie Pakete mit Brandsätzen aufgeben wollten, die in Deutschland oder auf dem Weg in die Ukraine explodieren und großen Schaden verursachen sollten. Einer der Anwälte wies die Vorwürfe zurück und sprach von einer konstruierten, banalen Versandsituation.