Vorwürfe an belgische Regierung Ärger um US-Botschafter White in Brüssel 02.03.2026

US-Botschafter Bill White hat in Belgien für Aufsehen gesorgt, indem er der belgischen Justiz Antisemitismus vorwarf und eine Strafverfolgung gegen drei jüdische Männer in Antwerpen kritisierte, die rituelle Beschneidungen ohne medizinische Zulassung durchgeführt haben sollen. Premierminister Bart de Wever bezeichnete Whites Äußerungen als unangemessen und unvereinbar mit diplomatischen Gepflogenheiten, insbesondere da die Ermittlungen von der jüdischen Gemeinde selbst angestoßen wurden. White forderte eine Anpassung der belgischen Gesetzgebung und erklärte, US-Präsident Trump sei ein Unterstützer Israels und des jüdischen Volkes. Die Situation eskalierte weiter, als White ein Einreiseverbot gegen einen belgischen Politiker androhte, der die Trump-Regierung kritisierte. Dies erinnert an ähnliche diplomatische Kontroversen mit US-Botschaftern in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich, die ebenfalls für ihre direkten und oft kritischen Äußerungen bekannt wurden. Nach einem zweiten Treffen im belgischen Außenministerium wurde die Situation vorerst deeskaliert.













