Vorwurf der Vetternwirtschaft Greift die AfD-Spitze in Sachsen-Anhalt ein? 10.02.2026

In Sachsen-Anhalt eskaliert ein interner Machtkampf innerhalb der AfD, der zunehmend zu einer öffentlichen Schlammschlacht wird und den Verdacht der Vetternwirtschaft aufwirft. Dies beunruhigt den Bundesvorstand, da die Partei sich selbst als Alternative zu etablierten Parteien positioniert und solche Vorwürfe dem Image schaden könnten. Konkret geht es um gegenseitige Anstellungen von Familienmitgliedern von Abgeordneten in den Büros von Parteikollegen, was rechtlich nicht verboten, aber kritisiert wird. Der frühere Generalsekretär Jan Wenzel Schmidt wurde vom Landesvorstand wegen Bereicherung und Untreue ausgeschlossen, woraufhin er der Landesspitze Vetternwirtschaft vorwarf. Angesichts bevorstehender Landtagswahlen, bei denen die AfD in Sachsen-Anhalt in Umfragen führt, wächst der Druck auf die Bundespartei, einzugreifen und die Glaubwürdigkeit zu wahren.














