VW-Chef Blume kündigt radikale Kostensenkungen anvor 2 Stundenheise Autos 10.03.2026

Angesichts eines Gewinneinbruchs im Vorjahr kündigte VW-Konzernchef Oliver Blume bei der Bilanzvorlage in Wolfsburg einen neuen Transformationsplan bis 2030 an, um auf veränderte globale Rahmenbedingungen zu reagieren. Dieser Plan beinhaltet erneute, radikale Kostensenkungen, da die Kostenbasis des Konzerns, insbesondere in Euro, als zu hoch eingeschätzt wird. Blume betonte, dass alle Kostenarten überprüft werden, wobei Personalkosten zunächst nicht im Fokus stehen, da Einsparungen primär aus Beschaffung, Entwicklung, Material, Produktion und Vertrieb erwartet werden. Finanzvorstand Arno Antlitz berichtete, dass Effizienzprogramme bereits 1,5 Milliarden Euro eingespart haben, dies aber angesichts neuer Belastungen wie US-Zöllen nicht ausreicht. Ende 2024 wurde ein Sanierungsprogramm vereinbart, das bis 2030 den Abbau von 35.000 Stellen bei der Kernmarke VW vorsieht, wobei Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen wurden.














