Fedpol und EuropolSchweizer Waffenfund führt zu Aushebung von Schmuggelnetzwerk 16.06.2026

Ein Waffenfund in der Schweiz im Juni 2025 hat zu einer grenzüberschreitenden Razzia gegen ein mutmaßliches Schmuggelnetzwerk geführt. Die Ermittlungen begannen, als die Schweizer Polizei in einem Luxusauto, das nach Frankreich unterwegs war, zwei gefälschte Pistolen fand. In einer koordinierten Aktion zwischen dem 8. und 11. Juni 2026 führten französische Behörden, unterstützt von Europol und dem Schweizer Fedpol, Razzien in sieben Luxusimmobilien in Südfrankreich durch, darunter in Fréjus, Cannes, Nizza und Marseille. Zehn Verdächtige wurden festgenommen, und es wurden Gegenstände im Wert von 1,2 Millionen Euro beschlagnahmt, darunter gefälschte und umgebaute Waffen, Luxusfahrzeuge, Bargeld und Schmuck. Das Netzwerk soll kriminelle Akteure in mehreren europäischen Ländern über eine Schmuggelroute zwischen der Türkei und der EU beliefert haben. Der mutmaßliche Anführer wurde bereits Anfang 2026 in der Slowakei verhaftet und an die Türkei ausgeliefert.














