Waffenruhe und Verhandlungen Was über die Iran-Einigung bekannt ist 08.04.2026

Kurz vor Ablauf eines Ultimatums hat US-Präsident Donald Trump auf Bitten Pakistans einer zweiwöchigen Waffenruhe mit Iran zugestimmt, die auch vom iranischen Nationalen Sicherheitsrat angenommen wurde. Außenminister Abbas Araghtschi kündigte die Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus an. Grundlage ist ein nicht öffentlich bekannter Zehn-Punkte-Plan, der laut iranischen Medien die dauerhafte Einstellung von Aggressionen, die Beibehaltung der iranischen Urananreicherung und die Aufhebung von Sanktionen fordert, während Israel den Punkt bezüglich des Libanon bestreitet. Trotz Trumps anfänglicher Einschätzung als "tragfähige Verhandlungsgrundlage" gibt es Zweifel an der Übereinstimmung der englischen und persischen Fassungen des Plans, insbesondere bezüglich der Urananreicherung. Die Waffenruhe bleibt fragil, da es Berichte über iranische Angriffe auf Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate gab, die als Reaktion auf frühere Bombardierungen iranischer Ölanlagen bezeichnet wurden. Erste direkte Gespräche sind für Freitag in Islamabad angesetzt, mit potenzieller Beteiligung weiterer regionaler und europäischer Akteure.













