„Wer AfD wählt, wünscht sich ein Deutschland, das nicht ausgelacht wird“, sagt Wagenknecht 08.03.2026

Sahra Wagenknecht, Gründerin des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), kritisiert die „Brandmauer“ gegen die AfD als „demokratischen Irrweg“ und fordert einen „radikalen Kurswechsel“. In einem Gastbeitrag für die „Ostdeutsche Allgemeine“ argumentiert sie, dass Ausgrenzung Radikalisierung fördere, während Regierungsaussichten zur Anpassung führten. Wagenknecht sieht Gemeinsamkeiten zwischen BSW- und AfD-Wählern, die sich erschwingliche Preise, bessere Bildung, weniger Kriminalität und Migration sowie ein international geachtetes Deutschland wünschten. Sie erklärt die Zustimmung zur AfD im Osten mit der DDR-Erfahrung und einem feinen Gespür für Propaganda. Für die Zeit nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland schlägt sie „Bürgerregierungen“ mit Beteiligung aller Parteien vor, besetzt mit Persönlichkeiten statt Parteipolitikern. Das BSW habe aus früheren Koalitionen mit den „Brandmauer-Parteien“ gelernt und werde diesen Fehler nicht wiederholen.














