Waldorf-Erzieherin verrät, was sie bei ihrem Kind auf keinen Fall machen würde 05.03.2026

Victoria Fedden, eine Mutter aus Südflorida, die ein Jahr lang in einem Waldorf-Kindergarten arbeitete, teilt ihre Erfahrungen und betont die Wichtigkeit von freiem, unstrukturiertem Spiel für Kinder. Sie kritisiert die übermäßige Planung und Hetze im Alltag vieler Kinder, die kaum Raum für eigene Entfaltung lasse. Fedden plädiert dafür, dass Eltern aufhören, ihre Kinder ständig zu dirigieren, und ihnen stattdessen erlauben, ihre Zeit selbst zu gestalten und eigene Wege zu finden. Die Erziehungswissenschaftlerin Renate Zimmer bestätigt diese Ansicht und erklärt, dass zu viele geplante Aktivitäten Kinder überfordern und ihre Kreativität sowie ihren Impuls zur Selbstgestaltung hemmen können. Zimmer betont, dass freie Zeit für Kinder essenziell ist, um ihre Umgebung zu erkunden, Fantasie zu entwickeln und Selbstwirksamkeit zu erfahren, wobei eine begleitende, aber nicht einmischende Rolle der Erwachsenen wichtig ist.














