Warken plant höhere Belastungen für Gutverdiener und Heimbewohner 04.06.2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant im Rahmen der Pflegereform signifikante Einschnitte und höhere Belastungen. Ab 2025 sollen die Zuschüsse zu Heimkosten um 2,6 Milliarden Euro und bis 2028 auf 2,7 Milliarden Euro reduziert werden, wobei die Auszahlung an Pflegebedürftige um sechs Monate verzögert wird. Für 2027 sind Einnahmensteigerungen und Kürzungen von insgesamt 11,25 Milliarden Euro vorgesehen, die bis 2030 auf 20,34 Milliarden Euro ansteigen sollen. Gutverdiener werden durch eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze stärker zur Kasse gebeten, was ab 2025 jährlich 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro zusätzlich einbringen soll. Des Weiteren werden die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige reduziert, was die Pflegekassen um 1,8 Milliarden Euro entlasten und bis 2030 auf 2,1 Milliarden Euro ansteigen soll. Der Beitragssatz für Kinderlose steigt um 0,1 Prozentpunkte auf 0,7 Prozentpunkte.

















