FR-üh dran: Verdi-Warnstreik legt Deutschland still – und die Arbeitgeber meckern 11.02.2026

Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, legt die Gewerkschaft Verdi mit bundesweiten Warnstreiks weite Teile des öffentlichen Dienstes in Deutschland lahm, mit Ausnahme von Hessen. Betroffen sind unter anderem Kitas, Schulen, Nahverkehr, Bezirksämter, Feuerwehr, Polizei, Hochschulen und Landesforstbetriebe. Diese Arbeitsniederlegungen sind die dritte Runde der Tarifverhandlungen, bei denen Verdi und der Deutsche Beamtenbund für rund 2,2 Millionen Beschäftigte eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr pro Monat, sowie 200 Euro mehr für Nachwuchskräfte bei einer Laufzeit von zwölf Monaten fordern. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder hat bisher kein Angebot vorgelegt, während die Arbeitgeber auf die angespannte Finanzlage verweisen und vor übermäßigen Kostensteigerungen warnen. Die Streiks finden kurz vor der entscheidenden Verhandlungsrunde am Donnerstag statt und könnten bei ausbleibenden Fortschritten zu weiteren, möglicherweise unbefristeten Arbeitsniederlegungen führen.














